AGBs

Unsere Teilnahmebedingungen – AGBs

1.    Buchung der Reise / Vertragsschluss

1.1     Mit der Reiseanmeldung (Buchung) bietet der Kunde der Intercults GbR, nachstehend IC abgekürzt, verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages an. Die Anmeldung kann formfrei oder unter Verwendung des Anmeldeformulars vorgenommen werden. Der Reisevertrag kommt erst zustande, wenn IC dem Kunden eine entsprechende Buchungsbestätigung in Textform übermittelt. An seine Reiseanmeldung ist der Kunde bis zur Annahme durch IC, jedoch längstens 14 Tage ab Zugang der Anmeldung, bzw. nachgereichter erforderlicher Unterlagen, gebunden.

1.2     Reisebüros, die unsere Reisen vermitteln, sind nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben, die vom Inhalt unserer Ausschreibung einschließlich der Reisebedingungen abweichen oder abändernde oder ergänzende Vereinbarungen hierzu zu treffen.

1.3    Den Sicherungsschein übermittelt IC mit der Buchungsbestätigung. Sollte er fehlen, bittet IC um sofortige Information.

2.     Vermittlung von fremden Leistungen

Vermittelt IC ausdrücklich im fremden Namen Programme anderer Reiseveranstalter oder einzelne Leistungen, so schuldet IC nur ordnungsgemäße Vermittlung, nicht die Leistung selbst. Das Zustandekommen des Vertrages und dessen Inhalt richten sich nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und gegebenenfalls nach den Bedingungen des jeweiligen Vertragspartners.

3.     Datenschutz

Die aufgrund einer Anfrage oder Anmeldung von IC erfassten Daten der Kunden werden ausschließlich zur Abwicklung der Reise und Kundenbetreuung verwendet. Will der Kunde keine Werbung von IC erhalten, kann er gemäß §28 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) der Verwendung der Daten insoweit widersprechen, auf die Rechte des Kunden nach §§ 34 und 35 BDSG wird ergänzend hingewiesen. Zur Ausübung aller genannten Rechte genügt jeweils kurze Mitteilung unter den am Ende dieser Bedingungen genannten Kontaktdaten.

4.     Zahlung des Reisepreises / Anzahlung

4.1     Alle Zahlungen auf den Reisepreis sind nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des §651 k Abs. 3 BGB zu leisten, vgl. Ziffer 1.3.

4.2     Mit Zugang des Sicherungsscheines beim Kunden ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig. Der restliche Reisepreis ist spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn fällig.

4.3     Stornoentschädigungen, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren sowie Versicherungsprämien sind jeweils sofort fällig.

5.     Preisänderungen

5.1     IC ist berechtigt, den Reisepreis zu erhöhen, wenn sich unvorhersehbar für IC nach Vertragsschluss die nachfolgend bezeichneten Preisbestandteile aufgrund von Umständen erhöhen oder neu entstehen, die von IC nicht zu vertreten sind: Wechselkurse für die gebuchte Reise; Beförderungskosten (insbesondere bei Ölpreisverteuerung); Hafen- oder Flughafengebühren; Sicherheitsgebühren im Zusammenhang mit der Beförderung; Einreise-, Aufenthalts- und öffentlich-rechtliche Eintrittsgebühren. Die Preiserhöhung ist jedoch nur zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und Beginn der Reise mehr als vier Monate liegen.

5.2     Der Reisepreis darf nur um den Betrag erhöht werden, der der Summe aller nach Vertragsschluss eingetretenen betragsmäßigen Erhöhungen der in Ziffer 5.1 genannten Preisbestandteile für die gebuchte Reise entspricht. Soweit einschlägige Kostenerhöhungen eine Reisegruppe in ihrer Gesamtheit betreffen, werden sie zunächst auf die einzelnen Kunden aufgeteilt. Je nach dem, welche Berechnung für den Kunden günstiger ist, wird dabei die ursprünglich kalkulierte Durchschnitts-Teilnehmerzahl oder die konkret erwartete Teilnehmerzahl zu Grunde gelegt. IC ist verpflichtet, dem Kunden auf Anforderung Gründe und Umfang der Preiserhöhung zu belegen.

5.3     IC hat dem Kunden eine etwaige Preiserhöhung unverzüglich, spätestens am 22. Tag vor Reiseantritt, mitzuteilen.

5.4     Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 5 %, so ist der Kunde berechtigt, ohne Zahlung einer Entschädigung vom Vertrag zurückzutreten. Stattdessen kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise aus dem Angebot von IC verlangt werden, sofern IC diese ohne Mehrpreis anbieten kann. Rücktritt oder Verlangen einer Ersatzreise müssen unverzüglich gegenüber IC oder dem buchenden Reisebüro erklärt werden.

6.     Rücktrittskosten vor Reisebeginn

6.1     Bei Rücktritt des Kunden vom Reisevertrag vor Reiseantritt (Storno) kann IC nach seiner Wahl (die IC ab Versand der Stornorechnung ohne Einwilligung des Kunden nicht mehr ändern kann) eine konkret berechnete Rücktrittsentschädigung oder folgende pauschalierte Rücktrittentschädigung geltend machen:

● bis einschl. 90. Tag vor Reiseantritt 10 %
● danach bis einschl. 60. Tag vor Reiseantritt 30 %
● danach bis einschl. 30. Tag vor Reiseantritt 60 %
● danach bis einschl.   4. Tag vor Reiseantritt 80 %
● danach bis Reiseantritt oder bei Nichtantritt 90 %

Als Stichtag für die Berechnung der Frist gilt der Eingang der Rücktrittserklärung bei IC. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines niedrigeren oder gar nicht entstandenen Schadens unbenommen.

6.2     Umbuchungen nimmt IC im Regelfall nur als Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Nr. 6.1 und nachfolgende Neuanmeldung (bei Verfügbarkeit der Leistung) entgegen. Bis 91 Tage vor Reiseantritt sind Umbuchungen gegen eine Gebühr von mind. 70 Euro im Einzelfall möglich. IC behält sich insoweit jedoch die Akzeptanz vor.

7.     Besonderer Charakter der Reise / Nicht in Anspruch genommene Leistungen

7.1     Die von IC angebotenen Reisen verstehen sich nicht als touristisch geprägte Freizeitgestaltung, sondern als Kennenlernen des Alltags der Gastländer. Sie stellen erhöhte Anforderungen an den Teamgeist der Teilnehmer, ihre Belastbarkeit und die Fähigkeit, sich auf die Gegebenheiten des Gastlandes einzustellen. Eventuelle Ansprüche des Kunden bei objektiv unzumutbaren Umständen bleiben unberührt.

7.2     Nimmt der Kunde nach Antritt der Reise Leistungen aus von ihm zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, wird IC sich bei den Leistungsträgern um Erstattung ersparter Aufwendungen bemühen, es sei denn, dass es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder eine Erstattung gesetzlicher oder behördlicher Bestimmungen entgegensteht.

8.     Kündigung durch den Reiseveranstalter

IC ist berechtigt, außerordentlich und gegebenenfalls ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise trotz Abmahnung nachhaltig stört oder sich in einem solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Kündigung ohne Abmahnung gerechtfertigt ist.

9.     Versicherungen

IC empfiehlt insbesondere den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit und vermittelt gerne entsprechende Angebote der ISA International Service, Grindelallee 114, 20146 Hamburg.

10.     Haftungsbeschränkungen für IC als Reiseveranstalter

10.1     Die vertragliche Haftung gegenüber dem Reiseteilnehmer/Kunden auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit a. ein Schaden weder grob fahrlässig noch vorsätzlich herbeigeführt wurde oder b. IC für einen entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

10.2     Die Haftung von IC gegenüber dem Reiseteilnehmer/Kunden auf Schadenersatz wegen unerlaubter Handlung wird, soweit sie nicht Körperschäden betrifft oder auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, auf den dreifachen Reisepreis des betroffenen Teilnehmers beschränkt. Bis € 4.100,00 haftet IC jedoch unbeschränkt.

11.     Obliegenheiten und Rechte des Reisenden bei mangelhafter Reise

11.1     Wird die Reise nicht vertragsgerecht erbracht, so kann der Reisende vom Reiseveranstalter Abhilfe verlangen. Dieser kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

11.2     Leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist die gebotene Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz erforderlicher Aufwendungen verlangen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn der Reiseveranstalter Abhilfe verweigert oder sofortige Abhilfe durch besonderes Interesse des Reisenden geboten ist.

11.3     Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Reiseleistung kann der Reisende einen Anspruch auf Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) geltend machen. Dieser Anspruch entfällt, soweit der Reisende es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

11.4     Wird infolge eines Mangels die Reise erheblich beeinträchtigt oder ist deshalb dem Reisenden die Reise oder ihre Fortsetzung aus wichtigem Grund nicht zumutbar, so kann der Reisende im Rahmen         der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Zuvor hat der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen. Die Fristsetzung ist unnötig, wenn Abhilfe unmöglich ist, vom Reiseveranstalter verweigert wird oder die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse gerechtfertigt ist.

11.5     Abhilfeverlangen und Mängelanzeige sind bei von IC veranstalteten Reisen vom Reisenden an die örtliche Vertretung von IC zu richten (Name und Anschrift finden sich in den Reiseunterlagen). Soweit möglich und zumutbar sind sie an IC direkt (Anschrift im Impressum) zu richten.

12.     Rechte und Pflichten der örtlichen Vertretung von IC

12.1     Die jeweilige örtliche Vertretung von IC (Name und Anschrift finden Sie in den vor Reiseantritt übermittelten Reiseunterlagen) ist während der Reise beauftragt, Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen entgegenzunehmen und für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich oder erforderlich ist. Sie ist nicht befugt oder bevollmächtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz mit Wirkung gegen IC anzuerkennen oder derartige Anspruchsstellungen entgegenzunehmen.

12.2     Eine Kündigung des Reisevertrages durch IC (z.B. bei höherer Gewalt) kann auch durch örtliche Vertreter von IC ausgesprochen werden, diese sind insoweit von IC bevollmächtigt.

13.     Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen / Visabesorgung

13.1     Die Information über solche Bestimmungen durch IC bei Buchung bezieht sich auf den Stand zu diesem Zeitpunkt für Staatsangehörige des EU-Staates, in dem die Reise angeboten wird ohne Berücksichtigung persönlicher Umstände, soweit keine besonderen Angaben gemacht wurden. Für Angehörige anderer Staaten oder weitergehende Informationen gibt das zuständige Konsulat Auskunft.

13.2     Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jederzeit die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung dieser Bestimmungen besteht. IC wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen, den Kunden von etwaigen Änderungen so rechtzeitig wie möglich zu unterrichten. Dem Kunden wird jedoch nahe gelegt, selbst die Nachrichtenmedien zu verfolgen, um sich frühzeitig auf eventuelle Änderungen einstellen zu können.

13.3     Der Kunde sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Allgemeine Informationen erteilen die Gesundheitsämter, reisemedizinisch erfahrene Ärzte, reisemedizinische Informationsdienste oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

13.4     Ergeben sich für den Kunden wegen der genannten Vorschriften Schwierigkeiten, die seine Teilnahme an der Reise verhindern oder beeinträchtigen, so ist er deshalb nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag berechtigt. Voraussetzung ist, dass IC seinerseits zur Leistungserbringung in der Lage und bereit ist und die genannten Schwierigkeiten von IC nicht zu vertreten sind. Gegenseitige Ansprüche im Falle eines schuldhaften Verhaltens bleiben unberührt, soweit die Haftungsbegrenzungen in diese Reisebedingungen nicht eingreifen.

13.5     Soweit IC die Besorgung von Visa oder ähnlichen Reisedokumenten übernimmt, ist deren Erteilung durch die zuständigen Behörden nicht Bestandteil der Leistungspflicht von IC, IC haftet insoweit nur für die ordnungsgemäße Besorgung des Geschäfts.

14.     Anspruchsstellung, Ausschlussfrist, Verjährung

14.1     Vertragliche Ansprüche wegen völliger oder teilweiser Nichterbringung oder mangelhafter Erbringung von Reiseleistungen muss der Kunde innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise IC gegenüber unter der unten angegebenen Adresse geltend machen. Nur bei unverschuldeter Fristversäumung ist eine Geltendmachung von Ansprüchen nach Fristablauf möglich.

14.2     Die in Ziffer 1 bezeichneten Ansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr, soweit nicht Ansprüche für Körperschäden oder Ansprüche, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, betroffen sind. Solche vertraglichen Ansprüche verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

15.     Gültigkeit der Angaben in der Ausschreibung

Die Drucklegung des Katalogs erfolgte im März 2013. Die Ausschreibung im Katalog bzw. im Internet kann nur die zum Druck- bzw. Aktualisierungszeitpunkt feststehenden Gegebenheiten berücksichtigen und Druckfehler können leider auch bei größter Sorgfalt vorkommen. Änderungen des Angebotes bleiben daher bis zu unserer auf den Vertragsschluss gerichteten Erklärung von IC vorbehalten, also im Regelfall bis zum Zugang der Buchungsbestätigung in Textform.

16.     Sonstiges

Es gelten ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die reisevertraglichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), §§ 651 ff (soweit IC als Reiseveranstalter tätig wird und für den Vertrag deutsches Recht anwendbar ist).

Stand 11/2012